Die Dorfkirche 1970

„Die Prüfung der katastrophalen Bausubstanz unserer alten Ortskapelle ‚zum heiligen Kreuz‘ ergab, dass eine Generalsanierung keinen dauerhaften Erfolg verspricht und das Platzangebot keinen zeitgemäßen Gottesdienst zulässt.“

Also beschloss der Gemeinderat am 18. Jänner 1970 einstimmig den Bau einer neuen Ortskapelle in Hart-Aschendorf. Dem Beschluss beigelegt war auch der Aufruf zur tatkräftigen und finanziellen Mithilfe der Pfarrgemeinde.

Nach Abriss der alten Kapelle im April 1970, wurde mit dem Bau der kleinen Kirche auf Gemeindegrund begonnen. Die Entwürfe und Pläne des Kirchenneubaus stellte das erzbischöfliche Bauamt kostenlos zur Verfügung. An der Straßenfront war ein gedeckter Vorraum sowie ein kleiner Turm vorgesehen und das Platzangebot war für 60 Sitzplätze und zahlreiche Stehplätze ausgelegt. Auch Beichtgelegenheiten, eine Sakristei und ein kleiner Altarraum mit Tabernakel wurden berücksichtigt.

Dank der tatkräftigen und finanziellen Unterstützung zahlreicher Gemeindebürger und ehemaliger Ortsbewohner konnte die neue Kirche am 25. Oktober 1970, unter Anwesenheit von Bürgermeister Johann Pamperl, Mitgliedern des Gemeinderates und zahlreichen Ortsbewohnern geweiht werden. Der Name der neuen Kirche lautet „Maria, Mutter der Kirche“ in Erinnerung an den Ehrentitel, den das 2. Vatikanische Konzil der Gottesmutter gab.